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Respect Cyclists im Mai

Die Reinickendorfer Fahrradinfrastruktur ist nach wie vor durch enge, bucklige Hochbordradwege geprägt oder fehlt gänzlich. Baulich getrennte Radstreifen nach MobG gibt es in Reinickendorf schlicht nicht und sind auch nicht geplant.*
Die Ollenhauerstraße im Reinickendorfer Westen ist zum Symbol der Radverkehrsverhinderungspolitik seit dem Amtsantritt der Senatorin Manja Schreiner geworden. Nur zu gern hat die Bezirksstadträtin das Moratorium umgesetzt und die Eröffnung des gerade fertiggestellten Radstreifen ausgesetzt. Das war 2023. Was ist seitdem geschehen? Um es vorwegzunehmen – nicht viel! Senat und Bezirk sind sich weitgehend einig in ihrer Bewertung, dass Radfahren keine gleichberechtigte Mobilitätsform, sondern eine extravagante Sonderlocke ist, für die nun mal nicht überall Platz und schon gar kein Geld vorhanden ist.
Wir wollen auch in Reinickendorf sicher Fahrradfahren und bringen uns am 1. Mittwoch im Mai in Reinickendorf laut zu Gehör!
*Wer hat den Fehler bemerkt? Diese Behauptung stimmt natürlich nicht. Am südlichen Ende der Roedernallee feiert sich Reinickendorf für 175 m baulich getrennten Radweg stadtauswärts. Eigentlich wurde hier allerdings nur der alte Hochbordradweg qualifiziert ausgebaut und verbreitert. Die nördliche Roedernallee Richtung Wittenau ist weiterhin Zankapfel und hat trotz riesigem Querschnitt, zwei Fahr- und einem Parkstreifen pro Fahrtrichtung scheinbar keinen Platz für Fahrräder.